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Newsarchiv - 12.2010

15 Jahre IGZ - Eine Erfolgsstory
13.12.2010 - 06:22

Am 8. Dezember beging das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) sein15. Jubiläum. Im Dezember 1995 wurde das IGZ eröffnet und verfügte damals gerade einmal über knapp 1.800 m² Gewerberäumlichkeiten für junge Unternehmen und Existenzgründer. Schnell folgte ein Erweiterungsbau, der ab 2002 das Flächenangebot auf über 4.200 m² wachsen ließ. Inzwischen haben 118 Jungunternehmen das hervorragende Infrastrukturangebot, die Beratungs- und Serviceleistungen des IGZ und nicht zuletzt die Vorteile einer starken, innovativen Standortgemeinschaft genutzt. Nur etwa 6% von ihnen mussten während der Zeit im IGZ wieder aufgeben, womit das IGZ nach einer Untersuchung des Landesrechnungshofes im Thüringer Vergleich einen der vorderen Plätze unter den Gründerzentren belegt. Die meisten Unternehmen wurden nach ihrer auf höchstens 8 Jahre befristeten Mieterzeit im IGZ in zumeist eigenen Immobilien erfolgreich fortgeführt. Damit hat das IGZ eindrucksvoll seine Rolle als „schneller Brüter“ erfüllt und die Wirtschaftsstruktur in der Region Saalfeld-Rudolstadt nachhaltig belebt. Vor wenigen Tagen konnten dann auch die Gesellschafter der IGZ GmbH, zu denen neben dem Landkreis und der Stadt Rudolstadt  auch die Kreissparkasse und die Volksbank zählen, für das Jahr 2010 eine positive Bilanz ziehen. Mit 11 Neugründungen wurden 2010 so viele junge Unternehmen im IGZ gegründet wie noch nie zuvor. Die damit 32 Unternehmen im IGZ lasten es zu nahezu 80% aus, trotz des Auszuges eines langjährigen und flächenmäßig sehr großen Mieters im Sommer des Jahres. Unter den Unternehmen im Haus gibt es vielfältige geschäftliche Verbindungen. Die meisten Unternehmen bezeichnen ihre wirtschaftliche Situation und ihre Entwicklungspotentiale als gut bis sehr gut. Unterstützt wird dieses gute Gründerklima durch die im IGZ tätige regionale Wirtschaftsförderagentur und die hier stattfindenden Beratertage der IHK und der GFAW.  
Übrigens gibt es zum Jubiläum einer guten Tradition des IGZ folgend nicht den sonst üblichen Empfang mit Sekt und Schnittchen. Vielmehr begrüßten die Gesellschafter den Vorschlag des IGZ - Geschäftsführers Knut Jacob, stattdessen in das Infrastrukturangebot des Hauses für seine Mieter zu investieren und Besprechungsräume mit moderner Präsentationstechnik auszurüsten. Dass diese dann auch von einem regionalen Unternehmen bezogen wird versteht sich für eine Wirtschaftsfördereinrichtung wie das IGZ von selbst.