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Newsarchiv - 05.2015

IGZ lockt Gründer mit neuen Förderprogrammen
19.05.2015 - 07:19

Etwa zwei Jahre lang sah es nicht gut aus für die innovativen Unternehmensgründer in Thüringen. Die Thüringer Technologieförderung verfügte ebenso wie das Programm „Existenzgründerpass“ über keine Mittel mehr, so dass faktisch keine Gründerförderung mehr stattfand. Nach Anlauf der neuen EU-Förderperiode und der Regierungsneubildung in Thüringen hat dies nun in Kürze ein Ende: Thüringen hat eine Reihe neuer und lukrativer Förderprogramme aufgelegt, die unmittelbar nach Freigabe des Landeshaushaltes – also noch in diesem Sommer – wirksam werden. Völlig neu ist die Gründerprämie, die sich an Gründer in der Vorgründungsphase, also in der Zeit zwischen Aufgabe der Anstellung und Start des eigenen Unternehmens richtet. Für landesweit etwa 30 Gründer stehen hier monatlich bis zu 3.000 Euro Zuschuss für maximal 1 Jahr bereit. Bedingung ist die Anerkennung eines besonders hohen Innovationsgrades durch eine Fachjury. Weiter geht es mit einem Beteiligungsfonds, der Gründern Eigenkapital bis zu 50.000 Euro aus Landesmitteln sichert und so die Bankfinanzierung erleichtert. Die neue Thüringer Technologieförderung bietet unter anderen pauschale Zuschüsse von bis zu monatlich 1.500 Euro bei der Anstellung von Hochschulabsolventen, die im Unternehmen Entwicklungs-, Design-, Qualitätsmanagements- oder Marketingthemen bearbeiten. Auch der Existenzgründerpass, der Beratungen oder Qualifizierungen der Gründer mit bis zu 2.100 Euro fördert steht wieder zur Verfügung. Nicht zuletzt kann auch das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) in Rudolstadt noch ein Sahnehäubchen auf diese Programme setzen, indem es für bis zu drei Jahre ab der Gründung im IGZ die Kaltmiete erlassen bzw. bis zu 10.000 Euro im Jahr bezuschussen kann. Platz geworden ist im IGZ nicht zuletzt deshalb, weil zwei Jahre lang die Gründer auf Förderung warten mussten. Nun stehen die Türen offen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und das Team des IGZ freut sich auf neue Gründer und deren Beratung u.a. zu den erwähnten Förderprogrammen.